Warning: Illegal string offset 'allfeeds' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 556

Warning: Illegal string offset 'trailingslash' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 559

Warning: Illegal string offset 'redirectattachment' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 562

Warning: Illegal string offset 'allfeeds' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 566

Warning: Illegal string offset 'login' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 573

Warning: Illegal string offset 'admin' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 576

Warning: Illegal string offset 'disabledate' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 579

Warning: Illegal string offset 'redirectsearch' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 582

Warning: Illegal string offset 'nofollowcatsingle' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 585

Warning: Illegal string offset 'nofollowmeta' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 588

Warning: Illegal string offset 'nofollowcommentlinks' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 592

Warning: Illegal string offset 'nofollowtaglinks' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 595

Warning: Illegal string offset 'googleverify' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 598

Warning: Illegal string offset 'yahooverify' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 601

Warning: Illegal string offset 'msverify' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 604

Warning: Illegal string offset 'nofollowindexlinks' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 607

Warning: Illegal string offset 'replacemetawidget' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 610

Warning: Illegal string offset 'disabledate' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 433

Warning: Illegal string offset 'disableauthor' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 437
Das Internet im Jahr 2048
Warning: Illegal string offset 'noodp' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 387

Warning: Illegal string offset 'noydir' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 393

Warning: Illegal string offset 'noarchive' in /home/www/stereophone_de/wp-content/plugins/robots-meta/robots-meta.php on line 399

Das Internet im Jahr 2048

Wir befinden uns im Jahr 2048. Das World Wide Web wird endgültig abgeschaltet. Das veraltete Hypertext System, das am Ende nur noch von Nostalgikern verwendet wurde, findet nun keinerlei Verwendung mehr. Die so genannte Wired, ein offenes auf Peer 2 Peer Technologie basierendes Protokoll, das von einem 18 jährigen in Russland entwickelt wurde, hat alle anderen Internet Protokolle und veraltete Technologien wie Radio, Funk, TV und herkömmliche Telefonetze überflüssig gemacht. Daten in Form von Text, Ton, Bild und anderen Sinnes eindrücken werden wie auf einer allumfassenden Filesharing Plattform unter den Endgeräten getauscht.

Software Applikationen die man sich auf’s eigene Gerät installieren muss gibt es nicht mehr. Dank der hohen Bandbreite können Applikationen direkt vom Server des Hersteller genutzt werden. Da die Wired mittlerweile 100% der Erde kabellos abdeckt ist dies auch immer von überall aus möglich. Die Endgeräte dienen lediglich nur noch dazu Zugang zur Wired herzustellen und persönliche Daten zu speichern. Kommunikation und Daten befinden sich im ständigen Fluss, die Endgeräte sind zu einer einzigen Maschine geworden, in der die Rechenleistung der angeschlossenen Geräte geteilt und dort verwendet wird wo sie gebraucht wird. Webseiten und grosse Datensammlungen sind nicht mehr nötig, die Daten werden nicht mehr Zentral gespeichert und befinden sich tausendfach gespiegelt ständig unterwegs in der Wired.

Intelligente Programme und vor allen Dingen das Verhalten der User selbst hilft dabei die Informationsflut schnell und personalisiert zu filtern. Das World Wide Web ist deshalb überflüssig geworden weil es einen in sich geschlossenen Raum von Text, Bildern und Videos dargestellt hat. Im Gegensatz dazu legt sich die Wired wie eine zweite Schicht über die Realität und die Informationen befinden sich im wahrsten Sinne des Wortes dort wo sie gebraucht werden.

Der Zugang zur Wired erfolgt über das so genannte Portal im Endgerät. Die Geräte selbst sind völlig unterschiedlich in Aussehen, Grösse, Funktion und zu Grunde liegender Technologie. Am weitesten verbreitet sind z.B. leichte Monokel oder Brillen die sich von normalen Brillen nicht mehr unterscheiden. Halbdurchsichtige Glas Displays in jeder Form und Grösse sowie falt- und rollbare Foliendisplays ermöglichen es überall Sichtfenster in die Wired zu öffnen. Alle Portale verfügen ausserdem über kleine Kameras mit denen die Bewegungen des Trägers registriert werden und so präzise Interaktion mit virtuellen Objekten möglichen geworden ist, der Nutzer kann dann mit seinen eigenen Händen Dinge die er durch das Portal sieht anfassen und benutzen.

Die Wired legt sich dann als Zusatzinformation über das real gesehene Bild und verschwimmt mit der Wirklichkeit. Neue Satelliten haben unseren ganzen Planeten Zentimeter genau vermessen und es existiert ein annähernd naturgetreues virtuelles Abbild der Erde, es gibt keine Homeages oder andere virtuelle Adressen mehr in der Wired, alle Informationen werden direkt in dieser virtuellen Welt plaziert die dann die Wirklichkeit überlagert.

Was der User von der Wired sieht bestimmt er selbst. Virtuelle Navigationselemente und andere Werkzeuge erscheinen nach Bedarf und können intiutiv eingesetzt werden. Office Anwendungen entstehen wie im eigenen Holodeck direkt vor meinen Augen, ebenso wie die Menschen aus der ganzen Welt mit denen ich diese Arbeit teilen kann. Wenn ich ‘World of Warcraft’ spielen möchte wächst mein Avatar in der Wired einfach zu einem riesigen Ork heran, in meiner Hand erscheint eine Axt und ich kann direkt drauflos kloppen. Ist man auf der Suche nach einem neuen Partner sieht man dementsprechend relevante Informationen wie man sie aus Flirtportalen kennt um die angeschaute Personen herum fliegen. Möchte ich mir einen anderen Teil der Welt anschauen, setze ich mich gemütlich hin, blende die Wired zu 100% ein und fliege einfach dort hin, wo mein virtueller Schatten auch von anderen Menschen wahrgenommen wird, die dort ganz normal auf der Strasse stehen, wenn sie auch gerade in die Wired schauen.

Täglich entstehen neue Gruppen von hunderten und tausenden von Menschen die gemeinsam an den gleichen Dingen arbeiten, sich danach wieder aufölsen und sich neu zusammenfinden um andere Probleme zu lösen. Aus diesen einmaligen Kollaborationen sind einzigartige musikalische Events und Kunstwerke hervorgegangen die in der Vergangenheit nicht denkbar gewesen sind. Kunst ist kein Geld mehr Wert, aber besser als je zuvor. Wir verzeichnen Durchbrüche auf dem Gebiet der Medizin und allen wissenschaftlichen Disziplinen. Jugendliche die in die Wired hinein geboren sind und es gewohnt sind alle Informationen und die meisten Menschen der Welt durch Finger wink zu verfügung zu haben sind Allrounder geworden. Detailiertes Grundlagenwissen ist nicht mehr so wichtig wie die Fähigkeit Werkzeuge benutzen und erschaffen zu können um sich die Antworten aus den Datenstrom herraus zu picken wann immer man sie braucht. Dabei hilft unter anderem der selbst trainierte personalisierte Searchagent.

Das Unternehmen Lycos hat als einzige Suchmaschine den Sprung in die Wired geschafft. Der Lycos Hund steht dem Menschen nun als kompetenter Searchagent in 3 Dimensionen zu Verfügung, läuft um einen herrum und führt mich durch die Wired zu den Antworten auf meine Fragen. Der Agent kann individuell zusammengestellt werden, jede Form annehmen und lernt die Angewohnheiten seines Nutzers. Obwohl der beliebteste Lycos Agent einem Hund nachempfunden wurde, besitzt er wahrscheinlich wesentlich mehr (künstliche) Intelligenz als seine realen Vorbilder. Mit einem Anteil von Weltweit 55% dominiert Lycos den Searchagent Markt, also kennt der virtuelle beste Freund des Menschen auch das Nutzerverhalten von 55% der User, was in etwa 4 Milliarden Menschen sein dürften und kann auf die Rechenleistung von 55% der Wired fähigen Maschinen auf dem Planeten zugreifen um ein neues Problem zu lösen.

Sehr beliebt, aber noch nicht auf seine Langzeitfolgen untersucht, ist heute bei den Jugendlichen ein Portal-Modell das wie eine Uhr um den Arm getragen wird. Es projiziert die Wired mittels eines unsichtbaren Laserstrahls direkt auf die Netzhaut des Auges, der Arm kann dabei schnell und frei bewegt werden ohne das das Bild gestört wird. Solange sich das Armband im Sichtbereich befindet wird der Laser immer exakt auf das Auge ausgerichtet. Versuche ein Portal und damit einen Datenstrom direkt ins Gehirn zu implementieren sind heute, nach den erschreckenden Vorfällen in den USA vor 7 Jahren, in den meisten Ländern verboten. Es ist jetzt aber mehrmals gelungen ein Portal direkt ins Auge des Menschen zu setzen. Eine umstrittene aber legale Technologie, die sich vorerst nur wohlhabende Menschen leisten können.

Es gibt 24 Kommentare zu diesem Beitrag
  1. Von stereophone am 21. Mai 2008 um 17:33

    Was glaubt ihr ?

  2. Von dakira am 21. Mai 2008 um 17:45

    Ich finde, dass das mal ein gutes Thema fuer nen Podcast waere…

  3. Von Geil am 21. Mai 2008 um 20:30

    Geil !! Aber der Titel wäre doch eher 2984? Oder? 100 years after orwell!

  4. Von stereophone am 21. Mai 2008 um 20:44

    @geil

    danke, aber 1000 jahre sind dann doch bischen zu weit finde ich :)

    ich habe mal gehört das wissen der menschheit wächst in einer exponentiellen kurve, was die unglaublichen fortschritte der letzten hundert jahre auch belegen. im grunde hätte man doch jemanden vor 20 jahren ausgelacht wenn er die welt von heute beschrieben hätte. die dinge können schneller kommen als man glaubt.

  5. Von Baynado am 21. Mai 2008 um 21:06

    Erstmal Glückwunsch zum unterhaltsamen Text.
    Ixch denke einige Aspekte könnten realität werden. Warum einem riesen Unternehmen seine suchdaten anvertrauen, wenn man seinen persönlichen Search Bot hat, der nur auf die eignen vorlieben und bedürfnisse abgestimmt die Informationen beschaft.
    Auch das verschmelzeln von Realität und Virtualität hin zur Metalität/Metarealität ist ein Aspekt, der bestimmt kommen wird.

    Podcast? Ich könnte eine skypekonferenz aufnehmen und in der Sm Show veröffentlichen. Wer lust hat einfach mal per Skype melden. ;-)

  6. Von stereophone am 21. Mai 2008 um 21:10

    ^^das wäre vielleicht echt mal was. der dakira, wie er sich hier nennt ist ja auch einer der z-pod menschen. eine grosse talkrunde über die zukunft der netzmedien

  7. Von Domenic am 22. Mai 2008 um 10:13

    Gefällt mir ganz gut. Auf jeden Fall unterhaltsam; und das mit dem Podcast würde ich auch begrüßen.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Domenic.

  8. Von Daniel W. am 22. Mai 2008 um 10:26

    Nicht schlecht, aber mir scheint, eigentlich siehst Du das internet noch genauso wie heute, nur die Interaktion, die Ein- und Ausgabegeräte haben sich geändert. Bestes Beispiel: Zum Briefe schreiben wird noch eine Tastatur benötigt. Wird es in 50 Jahren noch Briefe in der herkömmlichen Form geben? Wozu? Wird es noch Tastaturen geben?

    Ich denke, vor 50 Jahren konnte sich niemand vorstellen, was Internet sein soll. Was in 50 Jahren sein wird, entzieht sich bei der rasanten Entwicklung noch unseren Vorstellungen. Ich bin dann 84, schaun wir mal. :)

  9. Von Jena er am 22. Mai 2008 um 14:30

    Hmm, und was passiert, wenn der Akku des Endgeräts seinen Geist aufgibt? Sind dann meine öffentlichen daten nicht mehr verfügbar? ;-)

    “Das Unternehmen Lycos hat als einzige Suchmaschine den Sprung in die Wired geschafft.”
    *Grins*

    Ich denke, das Internet wird tatsächlich dezentraler. Sobald Bandbreiten steigen und die Preise sinken, lohnt es sich kaum noch, z.B. Webspace anzumieten. Allerdings wären dann feste IPs wieder nötig.

  10. Von Marcel am 22. Mai 2008 um 14:58

    Die Idee mit dem Hund find ich gut, den will ich haben.

  11. Von Jens am 23. Mai 2008 um 07:40

    Sehr schöner Text und auch nicht ganz unrealistisch. Außer Lycos, da der Hund doch auch nur ein Google-Clon ist…

  12. Von Natix am 24. Mai 2008 um 10:49

    Also das find ich ja mal eigentlich total geil, auch wenn ich nen retro freak bin…
    aber wad passiert, wenn da dann chaos von hackern gemacht wird?
    da geht dann doch garnix mehr…

    @ Jena er
    und mit den festen IP adressen.. ich glaub die müssen dann bisschen vieeeeeeeeeeel mehr stellen haben…
    weil dann ja jedes endgerät ne feste haben müsste
    naja soll ja eh nen komplett neues system sein,a lso wirds da dann auch ganz neue möglichkeiten geben…

    ob da dann noch jemand weiß, was nen atari war *schmunzel*

  13. Von cold316 am 24. Mai 2008 um 23:15

    die geschichte, oder das was er dort oben geschrieben hat… ich würde den jungen mit nostradamus vergleichten… aus fantasie und glauben, wird meist die wirklichkeit!!!

  14. Von Carrie am 27. Mai 2008 um 17:54

    Schöne Idee – vor allem das mit dem Hund finde ich gut! Damit würden sich auch Internet-Neulinge schnell anfreunden.

    Allerdings sehe ich auch Probleme bei diesem System:

    1. Wenn die Infos direkt ins Auge (oder Ohr usw.) projiziert werden, dann könnte ich mir vorstellen, dass man sich leicht so sehr darauf konzentriert, dass man von der “realen” Außenwelt nicht mehr viel mitkriegt, was vor allem z.B. in zwischenmenschlichen Beziehungen oder auch im Straßenverkehr (falls es den dann noch gibt) Probleme verursachen könnte.

    2. Bei so einem globalen System könnte Malware (Viren, Trojaner & Co.) auch GLOBALE Schäden anrichten, und wenn sich alle auf EIN System verlassen (und evtl. sogar davon abhängig sind, damit z.B. Kommunikation und/oder Informationsvermittlung funktionieren), könnte ein Zusammenbruch eines solchen Systems immense Folgen für die Zivilisation haben.

    3. Wo sollen die ganzen benutzerspezifischen Daten gespeichert werden und was wird aus dem Datenschutz? Sind wir dann alle “gläserne Bürger” – so weit davon weg sind wir ja heute schon nicht mehr…

  15. Von stereophone am 28. Mai 2008 um 01:12

    das sind alles gute fragen mit denen sich die menscheit demnächst rumschlagen muss. gerade ein verschwimmen aus realität und fiction wird mit sicherheit bei einigen zu erheblichen psychischen störungen führen. aber wie alles im leben hat das zwei seiten und auf der anderen seite wird der mensch wahrscheinlich mit solchen fortgeschrittenen technologien unglaubliche dinge erschaffen und begreifen können.

    werkzeuge und technologien sind von grund auf neutral meiner meinung nach. eine klinge aus metal kann dazu benutzt werden holz zu bearbeiten und brot zu schneiden, auf der anderen seite kann man damit einem menschen auch den kopf abtrennen. und obwohl damit so unglaublich schreckliche dinge angestellt werden, würde niemand mehr heute die existenz der klinge ansich in frage stellen. mir ist in der geschichte kein beispiel bekannt wo menschen aus unserem kulturkreis mal freiwillig auf technischen fortschritt verzichtet hätten, zumindest nie für lange zeit, alle gesetzten grenzen wurden am ende doch überschritten.

    ich will auch klar sagen das meine beschreibungen hier nicht in allen punkten meinen wunschvorstellungen entsprechen. ich schreibe nur die dinge von denen ich denke das sie in der ein oder anderen form auch wirklichkeit werden, unabhänig davon wie ich das dann persönlich finde :)

  16. Von Marcel G. am 30. Mai 2008 um 07:20

    sehr interessante darstellung. bin mal gespannt wies dann in 40 jahren wirklich aussieht ;)

    deine fiktionen hören sich mehr nach 80- 100 Jahre an.

  17. Von Alex am 2. Juni 2008 um 21:10

    Wenns nach meinem “Werbefritzen” geht, dann wird die nächsten Jahre das Internet abgestellt: weil die “Persönlichkeitsrechte” sooo leicht verletzt werden können.
    Ich denke, dass die “Schere” noch weiter auseinandergeht: Leute die sich gar nicht auskennen werden noch mehr. Und so “Freaks” wie wir werden eher “normal”. Und dazwischen wahrscheinlich wenig…

  18. Von thebrain am 9. Juni 2008 um 08:21

    nicht schlecht dein Blog, wenns nach meiner Phantasie gehen würden hätten alle keine Uhr am Handgelenk sondern gleich ein Implantat das mit den Nervenströmen des Hirnes verbunden sind, die bei der geburt verflanzt werden und so mit dem Körper eine Einheit bildet.

    ————–>Totale Kontrolle<————–

    Gott bewahre uns alle vor so etwas.

  19. Von slnet am 17. Juni 2008 um 23:14

    Ich steh zwar auf futuristisches, aber deine Vision ist mir nicht ganz geheuer. Das grenzt eher an Horrorvorstellung, als optimale Zukunftsvision. Erinnert mich ein wenig an den Film Snake die Klapperschlange, wo man auch schon total utopisch gelebt hat und das spielte im Jahr 1999 und jetzt 2008 leben wir immer noch “normal”. Ich hoffe, dass deine futuristische Internetuhr nicht Realität wird. Ich lieb doch mein altes InternetPCkisterl und mein gutes altes Kabelmodem. Aber trotzdem, nett formuliert.

  20. Von classless am 18. April 2009 um 14:22

    Ach Scheiße, 2048 gibt es immer noch wenige wohlhabende und wohl entsprechend viele weniger wohlhabende und arme Menschen. Fight the future!

  21. Von Whiskey am 18. April 2009 um 14:32

    Also mir macht das Ganze eher Angst, als dass es “Besserung” gegenüber was auch immer verspricht. Dies war übrigens vor meinem Informatikstudium ganz anders. Je weniger man über die Zusammenhänge und Auswirkungen (s.o. “Kontrolle”) bescheid weiß, desto bedrohlicher wirkt sowas.

    Kurz noch zu den IPs (oder was auch immer dann): mit IPv6 hast du ein Mittel, um seeehr viele Geräte adressieren zu können. Alles keine Zukunftsmusik mehr, wenn man nach Asien schaut.

  22. Von streetcleaner am 18. April 2009 um 15:15

    Du hast dir viel Mühe gegeben mit deiner Vision. Gerade die Netzhautprojektion kann ich mir gut vorstellen.

    Der Text wäre noch besser, wenn dort auch die Rolle der Staaten im Netz genauer beschrieben wären. Denn bei der Diskussion um den Bundestrojaner geht es unter anderem um diese kommenden Technologien und wie sie von den Politikern eingesetzt werden. Wenn diese Gesetze so bestehen bleiben oder sogar noch tiefere Eingriffe erlauben, dann kann das problematisch werden.

    Denn wenn die Wahrnehmung der Welt um uns herum durch Geräte gesteuert wird – bzw. werden muss, damit wir uns in ihr zu Recht finden – dann ist das auch eine Schwachstelle. Wird zum Beispiel das Gerät, dass für mich die “Eingaben” filtert, von einem Dienst mit einer Software bestückt, die bestimmte Dinge herausfiltert, dann verändert sich meine Wahrnehmung.

    Denn der Bundestrojaner und die Zensur des Internets (Alibi Kinderpornographie) sind jetzt schon ein Problem und werden in der Zukunft sicherlich weiter ausgebaut.

    Letzte Anmerkung: Hast du Google Epic gesehen?

  23. Von henning am 18. April 2009 um 16:08

    Durch den unglaublich direkten Zugang zu allen Informationen bereitet es niemandem Probleme, etwas über andere herauszufinden. Auch die persönlichen Daten sind nicht besonders sicher, unglaubliche Rechenkapazitäten und technisch unbegrenzte Möglichkeiten erlauben es, nahezu bedingungslos auf alles zuzugreifen, auf das man zugreifen möchte.

    Klar, die Menschheit hat sich entwickelt: Es gibt kein Geld mehr, es herrscht Gleichheit und Friede auf Erden. Durch die neu gefühlte Verbundheit mit allen Menschen und verblassende Nöte sinkt die Kriminalität rapide ab. Doch es gibt unverbesserliche Menschen, die dafür nicht mal was können: Ihre Urinstinkte wie der Überlebenswille machen sie neidisch und eifersüchtig, ehrgeizig und habgierig. Sie sammeln seltene Objekte – Kunst aus der alten Zeit -, begehren unerreichbares und passen sich nur vordergründig den neuen Konventionen an.

    Diese Gruppe der Leute ist es, die bekämpft werden muss. Darin ist sich die Gemeinschaft einig. Alternatives Gedankengut ist vielen ein Warnzeichen der “dunklen Seite der Macht”. Es ist Common Agreement, dass man vorsorglich solche Leute einer Warnliste meldet. Die Polizei wird sich dann schon kümmern.

    Und die verfügt über dieselben Mittel wie die, die anderen schaden wollen. Es gibt für jeden – ob gut, ob böse – die Möglichkeit, unbegrenzt Informationen abzurufen. Durch unzählige von öffentlichen Terminals, die mit Kameras ausgestattet sind, kann man nahezu jeden Winkel der Erde einsehen. Den Rest besorgen die Satelliten, auf die – dem gesellschaftlichen Fortschritt sei Dank – jeder Zugriff hat. Doch wer sollte sich auch daran stören? Doch nur der, der auch etwas zu verbergen hat.

    Und schließlich sind ja alle gleich. Was soll es den Mensch stören, wenn man ihn von oben anschaut? Beobachten kann man das nicht mehr nennen – durch die gefühlte Verbundenheit mit allen Menschen findet man nichts schlimmes mehr daran. Und schließlich bieten sich allen die gleichen Möglichkeiten dazu.

    Die absolute Digitalisierung des Alltags hat viel geschaffen: Kollaboration ist etwas Gutes. Die ständige Vernetzung ermöglicht die unverbundene Verbundenheit mit unzähligen Gruppen. Man trifft sich immer für ein paar Stunden, um etwas zu bewerkstelligen, und verliert sich dann wieder. Leider führt das zu einer realen Isolation vieler Menschen. Es gibt noch immer Bars, Kneipen und Pubs. Doch vielerorts sieht man Menschen, die sich gegenübersitzen, und geistesabwesend durch ihre Monokel blicken.

    Manche reden dabei, wenn auch meistens nicht mit dem realen Gegenüber, sondern mit einem virtuellen. Aber es dreht sich um irgendetwas technisches, das einzige große Thema der Menschheit ist die darwinistische Entwicklung der eigenen Rasse. Fortpflanzung und Fortschritt sind die zwei Ziele des Seins. Wer ein wenig Zeit findet, sich um philosophische Fragen zu kümmern, wird mitleidig angeschaut und steht als Außenseiter da: Der Fortschritt interessiert wohl nicht mehr… Wo kann man doch gleich melden?

    Eine Schattenseite hat das Ganze: Die neue Welt ist anspruchsvoll geworden, und viele Menschen kommen damit nicht klar. Die Gesellschaft teilt sich in zwei Gruppen, in gesunde Nutzer und in “die Kranken”. Das ist eine recht große Gruppe von Leuten, die es nicht schaffen, mit der Informationsflut zurechtzukommen. Im Grunde sind es Autisten, und manche derjenigen, die noch klarer denken konnten, verloren über die Zeit ihren Verstand oder wurden wirr.

    Einen dummen Bug hat die Matrix aber noch: Dieser blöde Suchhund kackt immer wieder auf den Gehweg.

  24. Von orbit am 18. April 2009 um 16:32

    Wired aka neue Internet-Evolution?
    Schon heute gibt es D-Vices mit welchen man ein transparentes Bild auf einer durchlässigen Brille in die Umwelt projizieren kann.Auch ist mit dem sogenannten Cloud Computing eine dezentrale Speicherung möglich.
    Ja ..und dann gibt es ja noch IPv6…
    Ich sag mal 10 Jahre..

Dieser Beitrag wurde in 3 Artikeln erwähnt
  1. […] [stereophone] […]

  2. […] dann von jedem Nutzer zu jedem anderen unzählige Verbindungsmöglichkeiten gibt. Im Jahre 2048 z.B. hätte so ein erfolgreiche Phishing Attacke wahrscheinlich wirklich böse Folgen. var […]

  3. […] der Applikationen in dem Video erinnern mich an meine damalige Vision über das Internet im Jahre 2048 die ich bei Gelegenheit mal gründlich überarbeiten oder neu verfassen muss, denn die […]

Kommentar abgeben