Im Grunde kann man in Deutschland zur Zeit sowieso nur von einer Suchmaschine sprechen.
Wer will schon seine Zeit damit verschwenden, Webkataloge und Linksammlungen durch zu blättern, wenn man einfach bei Google die Antwort auf alle Fragen findet. Wer etwas sucht von dem er nicht weiß wo er es finden kann, der fragt zuerst einmal die Suchmaschine bevor er sich dann über die ersten Suchergebnisse von Seite zu Seite hangelt um dann vielleicht wirklich mal das zu finden was er eigentlich gesucht hat. Ist der erste Vorschlag gleich der Richtige freut man sich natürlich, aber wann passiert das schon. Und wie berechnet Google eigentlich wer ‚on Top’ steht darf?
Die blinden Roboter
Die Suchmaschine schicken ihre Roboter regelmäßig auf alle Seiten die sie kennen, der Quellcode einer Seite wird von oben nach unten durchgelesen. Jeder ausgehende Link wird verfolgt, so lernt die Suchmaschine neue Seiten kennen. Der relevante Inhalt jeder gefundenen Seite wird in den Index geschrieben. Die Suchmaschine versucht jetzt noch fest zu stellen zu welchem Themenumfeld eine Seite gehört und welche Schlüsselwörter wichtig für diese Seite sind. Unter diesen Wörtern kann man die Seite dann finden. Kommen diese Wörter relativ oft vor und an wichtigen Positionen wird eine Seite höher im Google-Index gelistet.
Die Roboter sind quasi Blind. Sie ertasten sich die Seite über den Quellcode, die Bilder sehen sie nicht. Geht ein interner oder externer Link von einem grafischen Button aus weiß der Roboter nicht zu welchem Schlüsselwort der Link gehört. Werden Titel und Überschriften als Grafik dargestellt, weiß er nicht wie die Seite sich selbst und ihren Inhalt bezeichnet. Werden dazu die Metatags, die versteckt im Quellcode stehen nicht gesetzt kann der Roboter mit der Seite nicht viel anfangen. Er sieht dass sie da ist aber kann den Inhalt dann schlechter einem Thema zu ordnen.
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