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SMO – Social Media Optimization in Deutschland
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SMO – Social Media Optimization in Deutschland

Vor einigen Monaten hat Fabian Drescher mit mir ein Interview zum Thema Social Media Optimization in Deutschland geführt. Da es bisher noch nicht veröffentlicht wurde und ich mir beim Schreiben schon ein paar Gedanken gemacht habe, gibt’s das Ganze jetzt hier zu lesen.

Fabian: Welche Potenziale für SMO-Kampagnen gibt es derzeit im deutschen Markt?

stereophone: Die Social Media in Deutschland ist leider noch nicht so weit entwickelt wie es z.B. in den USA der Fall ist, dort gehört Social Media Optimization heutzutage zu einer der mächtigsten Online Marketing Techniken um Links zu generieren und Branding zu betreiben. In Deutschland steckt die Branche noch in den Kinderschuhen und entsprechende, für die Social Media optimierte, Kampagnen haben bei weitem nicht die Reichweite die man sich wünschen würde. Zum einen weil es in Deutschland vergleichsweise wenig Social Media Portale gibt und diese auch noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen sind, zum anderen weil es in Deutschland noch nicht so viele Internetnutzer gibt die überhaupt die Möglichkeit haben so eine Kampagne selbst über ihre eigenen Blogs oder Ähnliches zu verbreiten. Das Potenzial der viralen Verbreitung stößt hier an seine Grenzen.

Dennoch ist es auch in Deutschland möglich große Wirkung mit SMO-Kampagnen zu erreichen, wenn man weiß welche Portale, Blogs und Leute zu einem bestimmten Thema zu erreichen sind um den maximalen Effekt zu erzielen. Bei einem so großen Publikum, wie etwa in den USA, ist es vergleichsweise einfach mit simplen Methoden einen kleinen Teil davon ab zugreifen, hier zu Lande ist dafür meiner Meinung nach wesentlich mehr Geschick und wirklich guter Content vonnöten.

Fabian: Was würdest du deutschen Unternehmen empfehlen, die mit dem Gedanken spielen, eine SMO-Kampagne zu starten? Was sind häufig gemachte Fehler und welche Faktoren sollte man unbedingt beachten?

stereophone: Es gibt so viele verschiedene Ansätze das Thema an zu gehen, wie es verschiedene Businesspläne und Produkte gibt. SMO-Kampagnen sollten individuell auf das Unternehmen zu geschneidert und einzigartig sein, daher gibt es keine pauschalen Lösungen und Grundrezepte wie man es beispielsweise aus dem SEO schon eher gewöhnt ist.

SEO und SEM zielen in den meisten Fällen darauf ab Besucher aus den Suchmaschinen auf Landingpages zu ziehen um dort Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. In der Social Media Optimaization wollen wir aber nicht die User erreichen die unser Produkt kaufen, sondern die User die unsere Seite viral verbreiten und verlinken können. Das ist eine vollkommen andere Herangehensweise und es ist dieser Punkt der am Ende Erfolg und Misserfolg voneinander unterscheidet.

Es geht darum die eigene Seite oder den eigenen Brand positiv in Szene zu setzen, und ein Teil der Diskussion zu werden. Web 2.0 und Social Media bedeutet nämlich das das Internet zu dem wird was seine Erfinder sich damals erträumt haben, jeder füllt das Internet mit Content, jeder hat eine Stimme. Das ‘Neue Netz’ gleicht einer großen Gesprächsrunden, an der man entweder angemessen teilnehmen kann oder man steht draußen. Mit SMO wollen wir das unser Brand positiv kommuniziert und dadurch verlinkt wird, das können wir erreichen in dem wir an der Diskussion in unserem expliziten Themenbereich teilnehmen.

Konkret kann ich dazu jedem Unternehmen empfehlen einen Blog auf der eigenen Seite zu integrieren. Hier können interessante Hintergrundinformationen über das Unternehmen, sowie ein einzigartiger Blickwinkel auf die entsprechende Branche veröffentlicht werden. Ein kompetenter Mitarbeiter oder mehrere Autoren sollten es nebenbei recht leicht bewerkstelligen können 1-2 kleine Artikel pro Woche zu schreiben. Mit dem Blog ist es jetzt möglich besser an den Diskussionen in der themenverwandten Blogosphere und entsprechenden Social Media Portalen teilzunehmen. Von diesem Blog aus können nun auch so genannte Linkbaits gestartet werden, die sich viral verbreiten und dadurch massenhaft verlinkt werden. Diese Links stärken nicht nur den Blog sondern die ganze Internetpräsenz in den Augen der Suchmaschinen, denn die liefern uns am Ende immer noch die Besucher die unsere Produkte kaufen. Die Linkbaits selbst sollten keine reinen Werbeveranstaltungen für das Produkt sein, das Produkt spielt im besten Fall eine Nebenrolle, wenn überhaupt. Besser sind themenverwandte nützliche Informationen, kostenlose Ressourcen oder wenigstens gute Unterhaltung.

Eine Rechtsanwaltskanzlei könnte auf ihrem Blog über die lustigsten und spannendsten Fälle berichten, könnte Hintergrund Informationen und einzigartige Sichtweisen über aktuelle Verfahren veröffentlichen die auch in anderen Medien gerade die Runde machen, könnte dann durch die Kommentarfunktion im Blog sogar selbst zum Ort der Diskussion werden. Ein Architekt könnte über die spektakulärsten Häuser und Bauprojekte schreiben. Ein Malereibetrieb könnte Heimwerkertipps geben. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt, denn gerade Unternehmen haben ja in der Regel wesentlich mehr Daten und Kenntnisse von der Branche oder dem Themenumfeld als der Konsument.

Fabian: Wie könnte sich der SMO-Markt in Deutschland weiterentwickeln? Wie könnte der SMO Markt in Deutschland in 5 Jahren aussehen und auf welche Entwicklungen und Tendenzen müssen wir uns einstellen?

stereophone: In Deutschland surfte die breite Masse erst seid einigen Jahren durch das Web und hat noch nicht so recht gelernt mit Social Media und Blogs umzugehen. Die Amerikaner sind uns da etwa 10 Jahre voraus, wir können aus den Entwicklungen dort ganz gut ableiten wie es hier in 5-10 Jahren aussehen könnte. In den USA haben beispielsweise über 50% der unter 20 jährigen eine Myspace Seite und die Debatten zum Wahlkampf haben sich mehr Menschen auf YouTube angesehen als im Fernsehen. Generell schauen die jungen Amerikaner kaum noch TV und nur noch 20% von ihnen lesen Zeitungen. Durch die jüngsten Entwicklungen im Bereich Mini Laptops und iPhone ähnlichen Telefonen wird dieser Trend jetzt noch einmal extrem beschleunigt und wir steuern in den nächsten 30 Jahren auf eine Gesellschaft zu in der das Internet als einzig relevantes Medium verbleiben wird. Bei dieser Flut von Informationen stößt die algorithmische Suche an ihre Grenzen, daher wird die Social Media bzw. eine Kombination aus Beidem in Zukunft immer wichtiger.

Es gibt 4 Kommentare zu diesem Beitrag
  1. Von Max am 23. Dezember 2008 um 19:27

    Sehr interessantes Interview. Ich denke jedoch, das Internet wird nicht das einzig relevante Medium sein, sondern sich eher Hybridformen entwickeln aus Fernsehen, Zeitung und Internet.

    Ich denke auch, es hat wie das Wort “social” schon sagt eben viel mit sozialen Komponenten der Gesellschaft zu tun, denn Amis und Deutsche ticken einfach anders(Thema Neiddebatte, Risikobereitschaft usw.) Was nicht bedeutet, dass es nicht geht mit Social Media, aber auf jeden Fall andere sozialrelevante Basics benötigt.

  2. Von Hendrik am 24. Dezember 2008 um 15:43

    Hi,
    interessantes Interview. Meiner Meinung nach, ist der Grund für das Hinterherlaufen der deutschen SMO-Szene eher darin begründet, dass wir keinen wirklichen Gegenspieler zum amerikanischen Digg haben.
    Wenn es eine entsprechende Seite gäbe, die nur 10 % täglich als Startseite nutzen würden..ist klar, dass ich dort entsprechenden Traffic mit einem Startseiten-Artikel erzielen kann. Yigg, und Konsorten sind da noch nicht einmal ein Lüftchen…

    Recht gebe ich Dir in dem Aspekt, dass wir bald dahin kommen werden, dass die Nutzer sich nur noch das reinziehen was Sie möchten. Also weg vom Mainstream-Fernsehen oder Newspapern, hinzu Feeds, Youtube, Digg usw…
    “Give me just what i need”
    Grüße

  3. Von Heiko Eckert am 29. Dezember 2008 um 02:24

    Bleibt nur noch ein vernünftiges (tragendes, lohnendes..) Geschäftsmodell für Social Media in Deutschland zu finden :)

  4. Von Baynado am 16. Januar 2009 um 17:49

    Hey, cooles Interview.
    Social medias sind doch nit nur irgendwelche Digg Klone. Youtube z.B. ist eine sehr coole Plattform um Diskussionen anzuregen.

    Ich denke, eine große Hürde in Deutschland ist nicht die Akzeptanz der Nutzer von Web 2.0 seiten, sondern erstens unsere eigne überfrachtete Medienlandschaft, zweitens die rechtlichen Fallstricke die für jeden im Netz lauern.

    Richtig coole Aktionen ziehen in Deutschland immer Fragen nach der rechtlichen Seite nach sich. Auch als Betreiber einer eigene Internetseite bzw. Blogs gibt es in Deutschland Fallen zu hauf.
    Das schreckt eben viele ab auch selber aktiv zu werden. So lange sich das nicht ändert, können wir von SMO in Deutschland nur träumen.

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